Wie du in nur 3 Schritten für immer glutenfrei essen kannst

Die bloße Akzeptanz, dass Gluten schlecht für dich ist und die Umstellung auf glutenfreies Essen sind zwei grundlegend verschiedene Dinge, die meist weiter auseinander liegen, als man glaubt. Du bist noch nicht überzeugt das Gluten wirklich schlecht ist? Dann schau dir diesen Artikel mal an: 6 Fakten über Gluten, die auch Menschen ohne Glutenunverträglichkeit wissen sollten

Viele lassen sich von den massiven Einschränkungen abschrecken und wissen nicht, wo sie überhaupt beginnen sollen. Doch für dein Leben ohne Gluten braucht es nur 3 einfache Schritte:

  1. Informieren
  2. Aussortieren
  3. Alternativen finden

Schritt 1 für glutenfreies Essen: Informieren

Mann in Homeoffice sitzt vor Laptop, iPad und iPhone

Wenn du nun festgestellt hast, dass dir Gluten nicht gut tut ist es an der Zeit, deine Ernährung grundlegend zu ändern. Um Gluten zu vermeiden musst du zunächst darüber Bescheid wissen, wo das Klebereiweiß überall enthalten ist.

Liste über glutenhaltige und glutenfreie Lebensmittel

Keine Sorge – diese Liste musst du nicht auswendig lernen. Wichtig ist nur, dass du sie immer bei dir hast, sodass du jederzeit einen Blick drauf werfen kannst.

Am besten speicherst du sie auf deinem Handy ab. So kannst du immer mal nachsehen, wenn du dir unsicher bist.

In Restaurants hat man oft die Sorge, dass nicht auf der Karte steht, aus welchem Mehl die Gerichte hergestellt sind – da hilft nur Nachfragen. Das mag einigen unangenehm sein, niemand will schließlich als Spießer betitelt werden.

Aber behalte immer vor Augen, dass es hier um deine Gesundheit geht und die ist sicher wichtiger als das, was andere von dir denken könnten.

Schritt 2 für glutenfreies Essen: Aussortieren

Peperoni PizzaDas ist mit Sicherheit der unangenehmste Schritt dieses Programms, denn er hält dir vor Augen, auf welches deiner Lieblingsgerichte du künftig verzichten musst. Das ist aber kein Grund, frustriert zu werden, denn in Schritt 3 und 4 erfährst du, wieso „Verzicht“ nicht das richtige Wort ist.

Aber zunächst zu diesem Punkt – das (Aus-)Sortieren. Überlege dir in Ruhe, was du die Woche über so isst – früh, mittags, abends und vielleicht ab und zu zwischendurch. Um die Übersicht zu behalten ist es am sinnvollsten, sich eine Liste anzufertigen.

Hier kannst du dein Essen wie in folgendem Beispiel sortieren:

Es ist nicht unbedingt notwendig, alles aufzuschreiben. Es reicht auch, wenn du im Kopf alles grob durchgehst. Du sollst dir darüber im Klaren werden, an welchen Punkten genau sich deine Ernährung ändern wird.

Der Hauptgrund für Schritt 2 ist allerdings, dass du dir überlegst, auf welches deiner No-Gos du auf gar keinen Fall verzichten möchtest. Dieser Punkt ist entscheidend für den nächsten Schritt – das Finden von Alternativen.

Schritt 3 für glutenfreies Essen: Alternativen finden

junge Frau streckt überglücklich die Arme in die Luft

Ob du es nun schriftlich oder imaginativ sortiert hast – du hast dabei sicher Gerichte gefunden, auf die du nur ungern verzichten möchtest. Das musst du in den meisten Fällen auch nicht, denn es gibt fast immer eine glutenfreie Alternative.

Dir sollte allerdings bewusst sein, dass Alternativen auch mehr Arbeit bedeuten, denn nur selten finden wir sie fertig im Supermarktregal.

Die häufigsten Gerichte, die bei einer glutenfreien Ernährung vermisst werden, sind Pasta, Pizza und Backwaren. Der Grund dafür, dass diese Leckereien auf der No-Go-Liste landen ist das verwendete Mehl.

Daher liegt die Lösung des Ganzen logischerweise darin, das Mehl auszutauschen. Durch glutenfreies Mehl kannst du ganz einfach auch glutenfreie Pizza oder glutenfreie Nudeln genießen – ohne, dass du einen Unterschied spüren wirst.

lichtdurchflutetes Café mit zwei MenschenFür alle Pasta-Fans gibt es eine wundervolle Alternative, die wir zudem auch im Supermarkt oder Restaurant finden: Reisnudeln – die ultimativen glutenfreien Nudeln. Diese werden im Gegensatz zu herkömmlicher Pasta aus 100% glutenfreiem Reismehl hergestellt und eignen sich daher perfekt als Ersatz.

Man findet dieses Lebensmittel häufig in asiatischen Restaurants. Auf Nachfrage kann man also ganz leicht die asiatischen Reisnudeln mit den Spaghetti austauschen und so trotzdem Pasta Bolognese genießen – eben nur ein bisschen anders.

Glutenfreie Pizza ist auch kein Problem, denn es gibt mittlerweile glutenfreies Mehl zu kaufen. Diese Mehle haben jedoch oft einen Eigengeschmack, an den man sich erst gewöhnen muss.

Hier erfährst du alles über glutenfreie Low Carb Mehle.

Wem das nicht schmeckt oder wer gern experimentierfreudig ist, für den gibt es noch eine andere Möglichkeit: Teig ganz ohne Mehl.

Ein kleiner Tipp: Schaut euch mal bei den Rezepten für glutenfreie Pizza um. Dort findet ihr verrückte und einzigartige Zusammenstellungen, wie etwa Zucchini-Teig oder Hüttenkäse-Thunfisch-Teig.

Nun zu den Backwaren – wer verzichtet schon freiwillig auf das Frühstücksbrötchen oder das tägliche Abendbrot? Richtig, niemand. Daher gibt es auch für den Glutenvermeider einige Alternativen.

selbstgemacht Mohn-Mandel-KuchenÄhnlich wie bei der Pizza gibt es viele glutenfreie Mehle, die sich gut zum Backen eignen, wie beispielsweise Mandel- oder Kokosmehl. Auch hier bieten Low Carb Rezepte für Kuchen und Brote eine große Auswahl für glutenfreie Kost.

Du möchtest glutenfrei backen? Wie wäre es mit glutenfreien Muffins oder Kuchen? Schau dir auch unbedingt an, wie du dein eigenes glutenfreies Brot backen kannst!

Sämtliche Zutaten sind im Internet erhältlich, man muss jedoch damit rechnen, dass glutenfreie Produkte oft teurer sind, als normale Lebensmittel. Heutzutage hat Gesundheit leider seinen Preis.

So kannst du übrigens dein glutenfreies Müsli selber machen.

Du solltest dich außerdem darauf einstellen, häufig in der Küche zu stehen. Zwar gibt es mittlerweile glutenfreie Produkte, wie Muffins, aber bedenke: nur weil glutenfrei draufsteht, heißt das nicht, dass es auch gesund ist.

Hersteller verwenden oft zahlreiche Zusatzstoffe, die das Produkt letztlich auch ungesund machen. Nimm dir ruhig die Zeit und mach´ dir dein Essen selbst – es lohnt sich.

Bist du bereit?

Für (d)ein Leben ohne Gluten braucht es eigentlich nur folgende Dinge:

  • Frau liegt auf dem Rücken auf der Frontscheibe eines Autos und lachtDen Willen und das Wissen, um Gluten konsequent aus deinem Leben zu streichen.
  • Offenheit für neue Gerichte.
  • Zeit, um deine Ernährung selbst in die Hand zu nehmen.
Was bedeutet das für Dich?

Du allein entscheidest, was du deinem Körper zuführst und was nicht. Nur du bist verantwortlich für deine Gesundheit. Und, was sagst du? Bist du bereit?

Du möchtest sofort mit deiner glutenfreien Ernährung starten? Wie wäre es denn mit glutenfreien Waffeln?

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