Ist die gesunde Wirkung von Himalaya Salz eine Lüge?

Die Debatte um Salz scheint immer größer zu werden. Ist Salz ungesund? Und was hat es eigentlich mit diesem Himalaya Salz auf sich? Ist das wirklich gesünder? Und wenn ja, warum? Hier erfährst du alles darüber.

Die Geschichte des pinken Kristallsalzes

Sack gefüllt mit Himalaya Salz auf Holzuntergrund

Das Himalaya-Gebirge erstreckt sich über Asien, China, Nepal, Myanmar, Pakistan, Afghanistan und Indien.

Alles fing vor etwa 200 Millionen Jahren an. In diesem Zeitraum ab es kristallisierte Meersalz-Betten, die mit Lava bedeckt waren. Da dieses Salz anschließend in Schnee und Eis für Jahrtausende eingehüllt wurde, blieb es von moderner Verschmutzung verschont. Das Salz war in all der Zeit in einer unberührten Umwelt konserviert.

Kein Wunder also, dass das pinke Himalaya Salz den Ruf des reinsten Salzes der Welt hat.

Die Eigenschaften natürlicher Salze, wie Himalaya Salz

pinkes Himalaya Salz mit weißem LöffelSalz war nicht ohne Grund bekannt unter dem Namen „das weiße Gold“. Der Handel mit Salz war schon zu Zeiten der Römer in vollem Gange. Aber warum? Was macht Salz (in natürlicher Form!) so besonders?

Ähnlich wie Wasser besitzt Salz seine ganz eigene kristalline Struktur. Im Gegensatz zu Wasser, welches in seiner Form tetraedrisch ist, ist die Gitterstruktur von Salz in kubischer Form.

Diese Würfel sind aus Lichtquanten, auch Photonen genannt, gebaut. Diese bestehen aus purer Lichtenergie.  Wie kommt das?

Die Wärmeenergie der Sonne verdampfte vor etwa 250 Millionen Jahren im Urmeer. Doch Energie verschwindet natürlich nicht einfach, sie wird nur in andere Formen umgewandelt.

Die Energie, die also für diese Dehydrierung verwendet worden ist, wurde in den platonischen Körpern der Kristallgitter dieser Salze gespeichert – und zwar als potentielle Energie.

Diese Energie kann man mithilfe von Wasser freisetzen. Bei diesem Vorgang werden die Kristallsalze ionisiert, wodurch sie von unserem Körper aufgenommen werden können.

Doch Salze haben noch eine ganz andere, besondere Eigenschaft. Im Gegensatz zu anderen kristallinen Strukturen, ist die atomare Struktur von Salz nicht molekular, sondern elektrisch. Genau deswegen ist Salz so umwandelbar. Doch was bedeutet das?

Wenn wir einen Kristallsalz in Wasser tauchen, löst er sich auf und die Sole entsteht. Sole ist weder Wasser noch Salz. Tatsächlich ist Sole eine höhere, energetische Dimension. Wenn die Sole verdampft, wird das Salz zurückgelassen.

Diese Umwandelbarkeit von Salz bedeutet, dass Salz nicht im Körper verstoffwechselt werden muss. Normalerweise, wenn wir etwas in unseren Körper mit der Nahrung aufnehmen, muss etwas damit passieren, bevor es unser Körper nutzen kann.

Stärke wird in Zucker, Proteine in Aminosäuren und Fette werden Glycerine und Säure gespalten. Aber Salz? Das bleibt einfach Salz. Es ist direkt verfügbar für unseren Körper in ionisierte Form als Sole.

Wenn es uns an Salz fehlt, leiden wir an einem chronischen Energieverlust. Salz ist also kein Medikament. Es ist ein essentieller Nährstoff mit unglaublichen Fähigkeiten, uns am Leben zu halten.

Fazit: Salz ist umwandelbar. Das bedeutet, es ist direkt verfügbar für unseren Körper in ionisierte Form als Sole und muss nicht erst gespalten werden.

Wieso sollte Himalaya Salz gesünder sein als andere?

umgekippter Salzbehälter auf Holztisch

Während einige fest davon überzeugt sind, Himalaya Salz wäre deutlich gesünder, so sind andere der Meinung, man wolle dem Konsumenten mit scheinheiligen Versprechungen nur das Geld aus der Tasche ziehen. Aber was stimmt nun? Schauen wir uns die anderen, herkömmlichen Salze an.

Das Meersalz

Meersalz entsteht, indem man Meerwasser vertrocknen oder verdunsten lässt. Dieses Salz macht ca. 30% der Salzproduktion weltweit aus. Im Übrigen gehören auch die Salzsorten Sel Gris und Fleur de Sel dazu.

Meersalz ist definitiv eine bessere Wahl als Tafelsalz. Trotzdem wird es zunehmend verarbeitet. Hinzukommt der Aspekt der Reinheit. Denn sind wir mal ehrlich – unsere Meere werden Jahr für Jahr schmutziger.

Himalaya Salz hingegen gilt aufgrund seiner unberührten Vergangenheit als das reinste Salz, was man heutzutage finden kann.

Tafelsalz/Speisesalz/Kochsalz

Tafelsalz ist das Schlimmste von allen und womöglich der Grund für den schlechten Ruf von Salz im Allgemeinen.

In der Regel verliert Tafelsalz die Mehrheit seiner Mineralstoffe, bis auf Natrium und Chloride. Bei diesem Verarbeitungsprozess unterläuft das Salz eine Bleichung, eine chemische Reinigung und eine Erhitzung auf extrem hohe Temperaturen.

Das Kaliumiodat, welches dem Salz anschließend hinzugefügt wird, ist in fast allen Fällen synthetisch. Das macht es schwer für den Körper, es zu absorbieren.

Darüber hinaus wird Tafelsalz mit Rieselhilfe behandelt. Das hilft dabei, dass sich das Salz nicht in Wasser auflöst und verklumpt. Das führt allerdings auch dazu, dass das Salz nicht mehr von unserem Körper aufgenommen werden kann. Die Folge sind Ansammlungen und Ablagerungen in den Organen – und damit ernsthafte gesundheitliche Probleme.

Außerdem werden bei der Verarbeitung MNG (Mononatriumglutamat) und/oder raffinierter Zucker hinzugefügt, um das Jod zu stabilisieren. Auch mit Aluminium Derivaten wird dabei gearbeitet.

Studien haben gezeigt, dass für jedes Gramm an Tafelsalz, welches du konsumierst, dein Körper die 20-fache Menge an Zellwasser braucht, um die Menge an Natriumchlorid zu neutralisieren.

Himalaya Salz ist also deswegen deutlich besser, weil es unverarbeitet ist. Aber was ist eigentlich so schlimm an verarbeitetem Salz wie Speisesalz?

Warum hat Salz so einen schlechten Ruf? – Das passiert, wenn Salz verarbeitet wird

junge Frau mit Brille hat Zettel mit Fragezeichen auf der Stirn kleben

Natürliche Kristallsalze bestehen aus allen natürlichen Elementen. Das sind genau die Elemente, aus denen auch unser Körper besteht und die auch im Urmeer gefunden wurden.

Unser Blut ist damit dem Urmeer sehr ähnlich, denn es enthält die gleiche Salzlösung. Salz in dieser Form ist also genau auf unseren Körper abgestimmt. Verarbeitetes Salz ist ähnlich wie raffinierter Zucker – es hat keinen Wert für unseren Organismus.

Natriumchlorid ist an sich eine aggressive Substanz. Bio-chemisch gesehen braucht sie ein ausgleichendes Gegenstück, damit unser Körper seinen pH-Wert beibehält. Nur so ist es wirklich effektiv.

Nun kommen die Mineralstoffe, wie Kalium, Calcium, Magnesium und andere Spurenelemente ins Spiel. Sie sind die natürlichen Gegenstücke zu dem Natriumchlorid. Von einem biophysischen Standpunkt ausgesehen weisen sie auf spezifische Frequenzmuster.

Diese Muster gewährleisten die geometrischen Strukturen in unserem Körper. Gehen diese Strukturen verloren, geht uns auch die Energie verloren. Salz ist letztendlich nicht nur da, um unsere Mahlzeiten schmackhafter zu machen. Salz gibt uns Energie.

Der Grund, weshalb die „Himalya Salz Lüge“ entstanden ist, ist zum Teil auch die Fehlinterpretation der Mineralstoffe. Diese sind nämlich nicht dafür da, unseren täglichen Mineralstoffgehalt zu decken! Sie dienen als Gegenpart zum aggressiven Natriumchlorid.

Was passiert nun, wenn wir Tafelsalz essen?

Tafelsalz in SalzstreuerDa dem Speisesalz diese wichtigen Gegenspieler fehlen, erkennt unser Körper dieses Salz als das, was es ist: aggressives Zellgift. Nun möchte er diese unnatürliche Substanz selbstverständlich so schnell wie möglich loswerden, um sich selbst zu schützen.

Das führt zu einer konstanten Überlastung unserer Ausscheidungsorgane. In fast jedem konservierten Produkt befindet sich bereits Salz, da es Teil des Konservierungsverfahrens ist. Fügt man also Salz einer bereits gesalzenen Mahlzeit hinzu, bekommt unser Körper mehr davon, als er loswerden kann.

Unser Körper versucht nun, diese Überdosierung an Salz zu entfernen. Bei diesem Vorgang umschließen Wassermoleküle das Natriumchlorid, um es in Natrium und Chlorid zu spalten damit es neutralisiert wird.

Doch dieses verwendete Wasser stammt dabei aus unseren Zellen. Wenn das Wasser in diesen Zellen fehlt, dehydrieren sie und sterben ab.

Die Konsequenzen des Speisesalzes

Die Folgen von Kochsalz-Konsum ist die Bildung von übermäßig sauren Ödemen oder überschüssige Flüssigkeit im Körpergewebe. Letzteres ist im Übrigen auch Ursache für Cellulite.

Ist das Natriumchlorid immer noch zu hoch, kommt es zu einer Re-Kristallisierung. Dabei verwendet der Körper nicht abbaubare tierische Proteine. Solche findet man beispielsweise in der Milch und sie können nicht gespalten, eliminiert oder geschweige denn verwendet werden.

Mithilfe dieser Proteine produziert der Körper Harnsäure, um das überschüssige Salz loszuwerden. Da er Harnsäure nicht entsorgen kann, verbindet sie sich automatisch mit dem Natriumchlorid. Dadurch werden neue Kristalle geformt, die sich direkt in den Knochen und Gelenken ablagern.

Folgen dieser Ablagerungen sind verschiedene Arten von Rheumatismus, wie etwa Arthritis, Gicht sowie Nieren- und Gallensteine.

Fazit: Im verarbeiteten Tafelsalz fehlen die wichtigen Mineralstoffe, die das Natriumchlorid ausgleichen. Dieser Überschuss an Natriumchlorid ist der Grund für die enstehenden Krankheiten durch Salz und damit für dessen schlechten Ruf.

Wofür kannst du Himalaya Salz alles verwenden?

Nahaufnahme des rosa SPA Salz in Holzschale mit Orchideenblüte und Handtuch

Wir haben nun festgestellt, dass Himalaya Salz, als ein natürliches Salz, sehr gut für deinen Körper ist. Aber wobei kannst du es nun verwenden?

Zum Kochen

Natürlich ist Himalaya Salz eine tolle Variante, um mit gesundem Salz deine Mahlzeiten zu würzen. Das ist der richtige Enerigieschub.

Zum Baden

Schon mal was von Solebädern gehört? Sie sollen eine besonders heilende Wirkung haben. Du kannst dir dein eigenes Solebad herstellen, indem du Himalaya Salz in deine Badewanne gibst. Es kann deine Durchblutung stimulieren und Muskelkater lindern. Also vor allem nach einem anstrengenden Training ist ein Salzbad mit Himalaya Salz genau das Richtige.

Es enthält außerdem viele pflegende und hautfreundliche Mineralien. In deinem Himalaya Salzbad kannst du dich so richtig entspannen und deine Seele „baumeln“ lassen.

Zur Luftreinigung

Himalaya SalzkristalllampeUm die Luft in deinem Zimmer zu reinigen gibt es Himalaya Salzkristalllampen. Diese mildern Allergie- und Asthma Symptome, erleichtern das Husten und erhöhen das Energielevel. Außerdem neutralisieren sie elektromagnetische Strahlung und reduzieren die statische Energie in der Luft.

Himalaya Salzkristalllampen können dir beim Einschlafen helfen und deine Laune, sowie deine Konzentration verbessern.

Alle Informationen aus diesem Artikel entstammen aus diesem Buch.

Was bedeutet das für Dich?

Am Ende bleibt zu sagen: Ob nun Himalaya Salz oder nicht – Hauptsache, es ist unverarbeitet. Damit bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Denn wann waren verarbeitete Lebensmittel jemals gesünder als natürliche?

 

 

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