Ist Sojamilch wirklich gesund? – 10 Gründe warum du nie wieder Sojamilch trinken solltest

Sojamilch findest du mittlerweile in jedem Supermarkt in jeder Geschmacksrichtung. Vielleicht bist du laktoseintolerant, Veganer oder hast gehört, dass Kuhmilch schlecht für dich ist.

Da erscheint Sojamilch doch ideal zum Ersetzen, richtig? – Falsch. Viele glauben Sojamilch sei absolut gesund, doch diese 10 Gründe zeigen dir, weshalb das eine Lüge ist.

Was ist Soja überhaupt? Soja ist eine Hülsenfrucht aus Ost-Asien und wird schon seit Jahrhunderten im asiatischen Raum als Nahrungsmittel genutzt. Wieso sollte Sojamilch da also ungesund sein?

Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen müssen wir zunächst wissen, was überhaupt alles in der heutigen Sojamilch enthalten ist.

Inhaltsstoffe von Sojamilch:

  • Glas mit Sojamilch, umgeben von SojabohnenSojamilch ( gefiltertes Wasser, ganze Sojabohnen )
  • Rohrzucker
  • Meersalz
  • Carrageen
  • natürliches Aroma
  • Calcium Carbonate
  • Vitamin A –Palmitat
  • Vitamin D2
  • Riboflavin (B2)
  • Vitamin B12

Nun die alles entscheidende Frage: Was ist so schlimm an diesen Inhaltsstoffen?

Grund 1: Hormonelle Veränderung durch Phytoöstrogene

Sojaprodukte (Sojamilch, Sojabohnen, Tofu) mit Waage

Soja enthält eine Menge Phytoöstrogene. Das sind zwar keine Östrogene im chemischen Sinne, sondern sekundäre Pflanzenstoffe, doch sie haben eine ähnlich hormonelle Wirkung auf den Körper. Kann Sojamilch also eine Störung deiner Hormone verursachen?

Vielleicht, aber Studien darüber sind sehr widersprüchlich und möglicherweise von der Sojaindustrie verzerrt.

Doch auch wenn Studien, welche solche hormonellen Effekte durch Soja festgestellt haben, umstritten sind: sicher ist sicher. Und wer sich tiefer mit der heutigen Ernährung beschäftigt hat weiß, dass uns häufig Lebensmittel fälschlicherweise als gesund verkauft werden (z.B. Kuhmilch oder Weizen).

Es ist demnach nicht unwahrscheinlich, dass es sich bei Soja genauso verhält. Schau dir einfach die folgenden Studien an:

Auswirkungen von Sojamilch auf Östrogenspiegel

Eine Studie hat Säuglinge untersucht, die Soja als Muttermilchersatz zu sich nahmen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Konzentration ihres Blutöstrogenspiegels 13000- bis 22000-mal höher war als der normale Östrogenspiegel.

Es ist also verständlich, wenn man aufgrund dieser Studie davon ausgeht, dass Sojamilch tatsächlich verheerenden Schaden in Bezug auf den normalen Östrogenspiegel anrichtet.

Phytoöstrogene in Soja können Brustkrebs verursachen

Zahlreiche Tierstudien haben gezeigt, dass Phytoöstrogene Brustkrebs verursachen können (1,2). Forschungen haben außerdem herausgefunden, dass der Konsum von Soja die Verbreitung potentiell krebserregender Brustzellen erhöht (3).

Negative Auswirkungen beim Konsum von Soja

Diese Liste verschiedener Studien von 1939-2008 zeigt unterschiedliche negative Auswirkungen beim Konsum von Soja (4).

Studien verfälscht

Der Forscher Kris Gunnars veröffentlichte eine umfassende, unvoreingenommene Zusammenfassung der Sojaforschung (und wies auf folgendes hin (5):

Jede Studie, die ich näher beleuchtete und die positive Effekte von Soja gezeigt hat, wurde entweder von der Sojaindustrie gesponsert oder von Autoren verfasst, die zumindest finanziell mit der Sojaindustrie verbunden waren.

Er beschreibt weiterhin, dass die „Pro-Soja-Studien“ oft Beobachtungsstudien, und daher eher unzuverlässig sind.

Grund 2: „Mineralstoff-Dieb“ Phytinsäure

Soja enthält große Mengen an Phytinsäure. Das ist eine Verbindung, welche die Aufnahme von Mineralien, wie Calcium, Magnesium und Zink, verringert. Sojamilch enthält demnach auch eine problematische Anzahl dieses Antinährstoffs.

Der Autor Ramiel Nagel erklärt in seinem Artikel über Phytinsäure folgendes:

grüne Sojabohnen, EdamamePhytinsäure ist die wichtigste Speicherform von Phosphor in vielen Pflanzengeweben. Der Mineralstoff Phosphor ist fest an ihr als schneeflocken-ähnliches Molekül gebunden.

In Menschen und den Tieren, mit nur einem Magen, ist Phosphor nicht ohne weiteres biologisch verfügbar. Zusätzlich zur blockierten Verfügbarkeit von Phosphor, verbinden sich die „Arme“ der Phytinsäuremoleküle leicht mit anderen Mineralien, wie Calcium, Zink, Eisen oder Magnesium.

Damit stehen auch diese nicht mehr zur Verfügung. In dieser Form wird eine solche Verbindung auch als Phytat bezeichnet.

Phytinsäure „stiehlt“ jedoch nicht nur wichtige Mineralstoffe, sondern hemmt auch Enzyme, die wir brauchen, um unser Essen zu verdauen. Dazu gehört beispielsweise Pepsin, welches Proteine im Magen abbaut.

Weiterhin ist auch das Enzym Amylase betroffen, das wir für den Abbau von Stärke zu Zucker brauchen. Nicht zuletzt wird auch Trypsin gehemmt. Dieses ist dafür zuständig, Proteine im Dünndarm zu verdauen.

Grund 3: Unvergorenes Soja wird traditionell gar nicht gegessen

Sushi mit nötigen Utensilien auf matt grünem Hintergrund

Dr. Weson Price war ein Zahnarzt, der in den 30er Jahren in der Welt herumreiste, um die Geheimnisse fremder Kulturen bezüglich ihrer Gesundheit zu entdecken. Er veröffentlichte basierend auf diesen Erkenntnissen ein Buch mit dem Titel „Nutrition and Physical Degeneration“.

Dabei fiel ihm folgendes auf: Egal welcher Volkstamm – wenn diese Menschen die gleichen Dinge aßen, wie es ihre Vorfahren bereits seit Jahrhunderten taten, dann waren sie auffallend gesund und praktisch frei von chronischen Erkrankungen, Unfruchtbarkeit und Karies.

Das wirklich Interessante dabei war, dass diese traditionellen Ernährungsweisen (natürlich auch abhängig von der Geografie) strengen Regeln folgten. Zum Beispiel galten bestimmte Tierprodukte, wie Leber oder Fischeier, als heilig und gesundheitsfördernd.

Das Buch von Dr. Price hat uns also folgendes gezeigt: Alte Kulturen wussten instinktiv, was und wie sie für eine optimale Gesundheit essen mussten.

Nun gibt es auch alte Kulturen, in denen viel Soja gegessen wurde bzw. heute noch gegessen wird. Dazu gehören vor allem asiatische Kulturen, welche Soja schon seit Jahrtausenden konsumieren. Sie wussten jedoch auch, wie sie die Antinährstoff-Aspekte dieser Hülsenfrucht minimieren konnten: durch Gärung (Fermentation).

Asiatische Kulturen fermentieren Soja zu Sojasoße, Tempeh oder Natto. Durch diesen Gärungsprozess wird die Phytinsäurekonzentration drastisch reduziert.

Mit anderen Worten: Fermentiertes Soja gehört zu einer traditionellen und daher auch gesunden Ernährung. Unfermentiertes Soja hingegen wird nicht seit Jahrhunderten gegessen und zwar aus gutem Grund – es ist schlicht und einfach ungesund.

Grund 4: 80% der Sojabohnen weltweit sind genmodifiziert

Sojaernte bei dunklen Wolken

Unglaubliche 80% der Sojabohnen weltweit sind genmodifiziert. Bei diesem Prozentsatz wird schnell klar, dass die Sojabohnen in unserer Sojamilch da sicher keine Ausnahme sind.

Nicht so schlimm glaubst du? DAS können genmodifizierte (GM) Lebensmittel bei uns anrichten:

Tierstudien zeigten:

  • Organschäden
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Erkrankung des Immunsystems (Immunfunktionsstörungen)
  • vorläufige Alterung
  • Unfruchtbarkeit
  • Insulin- und Cholesterinstörungen

Humanstudien zeigten:

  • Dass GM Produkte Substanzen in uns zurücklassen, was zu Langzeit-Problemen führen kann
  • Dass Gene, die sich z.B. in GM Soja befinden, in die DNA der Bakterien übertragen werden können, die in uns leben. In anderen Worten: GM Soja verändert unsere DNA.
  • Chronische Erkrankungen
  • Lebensmittelallergien
  • Autismus
  • Fortpflanzungsstörungen

Die amerikanische Studie “Genetically Engineered Crops, Glyphosate and the Deterioration of Health in the United States of America” stellte einen Zusammenhang zwischen genmodifizierten Produkten und 22 Krankheiten fest, darunter:

  • Leberversagen
  • Harn- und Blasenkrebs
  • Bluthochdruck
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schlaganfall
  • Fettleibigkeit

Also wann immer du zu Soja-Produkten greifst, die nicht organisch angebaut wurde, unterstützt du damit automatisch GM Produkte.

Was dich auch interessieren könnte:

10 erschreckende Fakten über Genfood, die du garantiert noch nicht wusstest

Grund 5: Gefährliches Carrageen

Sojamilch und rohe Sojabohnen in Glas auf weißem HintergrundBei Carrageen handelt es sich um langkettige Kohlenhyrate, die in Rotalgen vorkommen. Man findet sie in den meisten Nicht-Milchprodukten und einigen anderen Lebensmitteln. Carrageen wird verwendet, um eine cremige Konsistenz herzustellen.

Doch Beispiele wie der Fliegenpilz zeigen uns, dass natürlich nicht immer gesund ist. Ebenso verhält es sich mit Carrageen. Generell lässt es sich in 2 Hauptkategorien unterteilen: abgebaut und nicht abgebaut.

Abgebautes Carrageen

Abgebautes Carrageen verursacht Krebs bei Labortieren. Es gilt daher möglicherweise auch als krebserregend bei Menschen.

Tierexperimente können die schockierendsten Beispiele liefern über die innerlich zerstörerischen Eigenschaften von abgebautem Carrageen. Nicht etwa, weil diese Studien die Toxizität (Giftigkeit) von Carrageen testen, sondern weil es Ratten gegeben wurde, um eine Dickdarmentzündung auszulösen (6).

Nicht abgebautes Carrageen

Nicht abgebautes Carrageen gilt als „Lebensmittelqualität“ und wird daher als Zusatzstoff verwendet. Viele Unternehmen glauben, dass diese Form im Gegensatz zum abgebauten Carrageen keine toxische Wirkung hat – doch sie liegen falsch.

Erstens: Jede Probe von nicht abgebautem Carrageen, die getestet wurde, enthielt ebenso abgebautes Carrageen – und zwar ganze 25%. Außerdem kann nicht abgebautes Carrageen im Darmtrakt in abgebautes Carrageen umgewandelt werden (7).

Dr. Tobacman, ein außerordentlicher Professor der University of Ilinois College of Medicine, führte dazu zahlreiche Studien durch.

Dabei stellte er fest, dass nicht abgebautes Carrageen bösartige Tumore, Entzündungen und Magenprobleme verursacht. Selbst kleine Mengen in verarbeiteten Lebensmitteln können Entzündungen zur Folge haben.

Grund 6: Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Calciumkarbonat

Rohe Sojabohnen auf HolzlöffelDamit Calcium im Körper aufgenommen und genutzt werden kann, benötigt der Körper sogenannte Vitamin-Co-Faktoren. Da diese in der Sojamilch fehlen, ist das zugefügte Calciumkarbonat eher vergleichbar mit einem Calciumpräparat.

Das kann ernsthafte Folgen haben. Auch wenn Wissenschaftler noch nicht ganz sicher sind, weshalb: Zahlreiche Daten bestätigen, dass ein hoher Calciumkonsum durchaus das Herzinfarkt- als auch das Sterberisiko erhöht.

Wir finden dazu wahrscheinlich einen Anhaltspunkt in der Tatsache, dass die Verkalkung durch Calcium sowohl die Verhärtung der Arterien beschleunigt, als auch allem Anschein nach den Tod bei Patienten mit Nierenversagen. Diese Beschleunigung wird durch Einnahme von Calciumpräparaten noch verstärkt.

Die Vermutung, dass durch die erhöhte, von Calcium ausgelöste vaskuläre Verkalkung auch die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesteigert wird, ist daher nur verständlich.

Hier sind die Ergebnisse einiger Studien dazu:

Calciumpräparate können das Herzinfarktrisiko steigern

Es wurde zunächst angenommen, dass der erhöhte Konsum von Calcium die kardiovaskulären Risiken begünstigt. Ergebnisse dazu sind jedoch begrenzt. Stattdessen warnen die neusten Erkenntnisse davor, dass Calciumpräparate das Herzinfarktrisiko sogar steigern können (8).

Hoher Calciumkonsum bei Frauen steht in Verbindung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ein hoher Calciumkonsum bei Frauen steht tatsächlich in Verbindung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Sterberisiko wird, wenn man eine Frau ist, durch Calciumpräparate und einen generell hohen Calciumkonsum sogar verdoppelt. Dabei sind jedoch viel mehr Calciumpräparate das Problem, als natürlich vorkommendes Calcium (9).

Kaum Beweise für Senkung des Osteoporoserisikos durch Calcium

Obwohl es kaum Beweise dafür gibt, dass Calciumpräparate allein das Risiko für Osteoporose signifikant verringern, so gilt es trotzdem als beliebte Behandlung bei Erwachsenen in den USA.

Darüber hinaus gibt es zunehmende Beweise dafür, dass Calcium zu einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann (10).

Calciumpräparate steigern signifikant das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Calciumpräparate steigern signifikant das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere für Herzinfarkte (11).

Was bedeutet das für Dich?

Am Ende bleibt zu sagen: Calciumkarbonat ist keine biologisch geeignete Form von Calcium für den menschlichen Metabolismus. Das beweisen zahlreiche Studien, die zeigen, dass besonders Calciumpräparate das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Fazit: Finger weg von Calciumpräparaten!

Grund 7: Schädliches Vitamin D2

soja-vitamin-d2

Wahrscheinlich bist du gerade leicht verwirrt. Du hast sicher viel davon gehört, wie gut Vitamin D für uns ist. Das stimmt auch – doch das eigentliche Vitamin D, was die Natur für uns vorgesehen hat, ist Vitamin D3.

Diese Form ist biologisch verfügbar, d.h. unser Körper kann sie sehr gut aufnehmen. Du findest Vitamin D3 in Bio-Milch oder Lebertran. Auch wenn du ins Sonnenlicht gehst, produziert dein Körper Vitamin D3.

Vitamin D2 hingegen ist eine synthetische und isolierte Form von Vitamin und kann daher kaum vom Körper aufgenommen werden (12).  Doch nicht nur, dass es für den Körper absolut unbrauchbar ist – es ist höchstwahrscheinlich sogar schädlich, aus folgenden Gründen:

  1. Vitamin D2 erhöht leicht die Sterblichkeitsrate. Während diese durch Vitamin D3 um 6% sinkt, so steigt sie durch Vitamin D2 um 2% (13).
  • Durch Vitamin D2 sinkt die Konzentration von Vitamin D3 im Körper (14).

Letzteres ist besonders schlimm in Anbetracht dessen, was Vitamin D3 bei uns alles bewirken kann. Diese Form von Vitamin hat eine Menge gesundheitliche Vorteile.

Gesunheitliche Vorteile von Vitamin B3

Vitamin B3…

Stärkt die Knochen

Vitamin D3 regt stark die Calciumablagerung in den Knochen an, wodurch sie stärker und gesünder werden (15).

Schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Neuste Forschung hat gezeigt, dass Menschen mit Vitamin D-Mangel ein erhöhtes Risiko für hohen Blutdruck, Herzerkrankungen, plötzlichen Herztod oder Herzinsuffizienz aufwiesen (16,17,18).

Senkt das Risiko für Diabetes Typ 2

Verschieden Beobachtungsstudien haben Verbesserungen der Beta-Zellfunktion, Insulinverträglichkeit und bei Ganzkörperentzündungen bei einem erhöhten Vitamin D-Spiegel gezeigt.

Eine aktuelle Studie hat das Risiko für die Entwicklung von Diabetes Typ 2 in Bezug auf die Vitamin D-Konzentration ermittelt. Die Teilnehmer mit dem höchsten Basisniveau hatten ein 38% geringeres Risiko für die Entwicklung von Diabetes Typ 2 im Vergleich zu denen, mit der niedrigsten Vitamin D-Konzentration (19).

Reduziert das Krebsrisiko

Vitamin D ist der beste Hemmstoff gegen Krebszellenwachstum. Außerdem wird das Krebsrisiko aufgrund der erhöhten Calciumaufnahme und Zelldifferenzierung reduziert. Darüber hinaus vermindern sich auch die Metastasen, welche dafür verantwortlich sind, dass der Krebs sich im Körper ausbreiten kann.

Forscher nehmen daher an, dass große Mengen an Vitamin D im Erwachsenenalter signifikant das Risiko für viele Krebsarten reduziert, wie etwa Darm-, Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs (20).

Grund 8: Giftiges, synthetisches Vitamin A

Das Vitamin A, welches wir in Sojamilch finden ist synthetisch. Das heißt, es gibt daher auch keine Vitamin-Co-Faktoren. Mit anderen Worten: Das Vitamin A in Sojamilch ist wertlos.

Während das natürlich vorkommende Vitamin A nur in extrem hohen Dosen giftig ist, kann synthetisches Vitamin A bereits ab einer geringen Überdosis toxisch wirken. Das kommt daher, dass der Körper ohne die nötigen Vitamin-Co-Faktoren die synthetische Form dieses Vitamins nicht verarbeiten kann.

Der Körper benötigt gesättigte Fette und Mineralstoffe um Vitamin A aufnehmen zu können. Man findet „richtiges“, also verwertbares Vitamin A, daher in Lebensmitteln, die reich an diesen Vitamin-Co-Faktoren sind. Dazu gehören z.B. Leber oder Eigelb.

Grund 9: Sogenannte „natürliche Aromen“

Du trinkst Sojamilch, weil es kein tierisches Produkt ist? Dann solltest du wissen, dass du dabei jedoch unbeabsichtigt tierische Nebenprodukte zu dir nehmen kannst. Und zwar aus folgendem Grund:

Wenn bei einem Produkt „natürliche Aromen“ auf der Zutatenliste steht, dann kann damit vieles gemeint sein. Hinter diesen beiden Worten können sich beispielsweise Zutaten wie das Analdrüsensekret eines Biebers verstecken. Klingt eklig? – Ist es auch.

„Natürliche Aromen“ kann für verschiedenste Zusatzmittel stehen, auch für Arten von MNG (Mononatriumglutamat, E 621) oder künstliche Süßstoffe. So wird auch das Analdrüsensekret eines Biebers, Castoreum, unter „natürlichen Aromen“ aufgelistet. Es wird häufig zur Nachahmung des Vanille-Geschmacks verwendet.

Grund 10: Sojamilch ist schlicht und einfach kein natürliches Lebensmittel

Frau lehnt Glas Sojamilch ab

Am gesündesten sind letztlich vor allem die Lebensmittel, die rein natürlich sind. Die Natur hat es nicht für uns vorgesehen, dass wir unser Essen künstlich herstellen müssen. Alles was wir brauchen, finden wir in ihr.

Wenn du dir bei Sojamilch nicht sicher bist, ob sie wirklich natürlich ist, helfen dir diese 5 Fragen (natürlich funktionieren diese auch bei allen anderen Produkten):

  1. Findest du es so in der Natur oder wurde es hergestellt?

… Sojamilch wurde hergestellt.

  1. Besteht es aus Zutaten, die Menschen schon seit Jahrtausenden konsumieren?

… Synthetische Vitamine und nicht fermentierte Sojabohnen wurden nie von Urvölkern vor tausenden von Jahren konsumiert.

  1. Würde dir deine Uroma empfehlen, so etwas zu essen?

… Ein ganz klares Nein! Wahrscheinlich hat sie noch nicht einmal etwas davon gehört.

  1. Kannst du es zuhause in deiner Küche mit Zutaten aus dem Supermarkt selbst zubereiten?

… Wohl kaum. Wo solltest du auch die natürlichen Aromen und synthetischen Vitamine herbekommen?

  1. Wird dafür Werbung im Fernsehen gemacht?

… Ja, für Sojamilch wird Werbung gemacht. Insbesondere im englisch-sprachigen Raum.

Nach diesen 5 Fragen ist die endgültige Antwort klar: Sojamilch ist kein natürliches Produkt.

Was bedeutet das für Dich?

Keine Kuhmilch, keine Sojamilch – was denn dann?

Kuhmilch und Sojamilch haben beide mehr gesundheitliche Nachteile, als Vorteile. Man sollte sie daher besser vermeiden. Das heißt aber nicht, dass du komplett auf Milch verzichten musst. Probier‘ doch mal Mandel- oder Kokosmilch!

Diese sind nicht nur ein toller Ersatz, sondern fördern auch deine Gesundheit. Mehr zu den Vorteilen von Mandel- und Kokosmilch findest du in dem Artikel 10 Tipps wie du am besten mit deiner Laktoseunverträglichkeit klarkommst.

 

Add Comment